Schule für Blinde
Die Schule für blinde Kinder und Jugendliche ist in ihrer Aufgabenstellung und durch ihre Ziele in das allgemeine Schulwesen eingebunden. Sie ist der Erziehungs- und Lernort für blinde Schülerin-nen und Schüler, für die in den allgemeinen Schulen die benötigte besondere individuelle schuli-sche Förderung nicht in ausreichendem Maße eingelöst werden kann. Es ist Auftrag der Schule für Blinde, wo immer pädagogisch möglich einen Wechsel der Schülerinnen und Schüler in die allge-meine Schule anzustreben. Die Frage nach dem adäquaten Lernort ist, wie in allen Sonderschulen, kontinuierlich zu überprüfen. Ziel aller Maßnahmen der Schule für Blinde ist, Voraussetzungen dafür zu bilden, dass jede blinde Schülerin und jeder blinde Schüler Grundlagen für ein eigenverantwortliches und selbstbestimmtes Leben erwirbt und lernt, mit der Blindheit umzugehen und eine möglichst hohe Partizipation an der Gesellschaft erreicht. Zentrale Felder des Unterrichts sind daher die Förderung der Orientierungs-fähigkeit und der Mobilität. Sprache hat in der schulischen Förderung blinder Kinder einen hohen Stellenwert, wobei die Beg-riffsbildung eine hohe pädagogische Anforderung darstellt. Dabei sind für die Schülerinnen und Schüler konkrete Handlungserfahrungen, Realbegegnungen, besondere Medien sowie exemplari-sches Lernen besonders wichtig. Bewegung alsfächerübergreifendes Prinzip ermöglicht blinden Schülerinnen und Schülern ausgehend vom Körperschema ein räumliches Vorstellungsvermögen zu entwickeln. Damit werden grundlegende Fähigkeiten für schulisches Lernen (z.B. das Erlernen der Brailleschrift) ermöglicht.
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Bildungsstandards |
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Umsetzungsbeispiele |

Der Bildungsplan kurz vorgestellt
Grundschule
Sonderschulen
Förderschule
Schule für Blinde